Trekkingschirm Test 2022 | TOP 3 – Regenschirme zum Wandern. 

Trekkingschirm Test

Für den Trekkingschirm-Test haben wir 12 leichte und stabile Regenschirme getestet. 


Trekkingschirm Test – kurz zusammengefasst

  • Ein Schirm zum Wandern muss LEICHT, KOMPAKT und STABIL sein.
  • Die Regenschirme im Test können auch bei Wind verwendet werden. 
  • Bleib trocken – egal ob leichter Nieselregen oder stundenlanger Starkregen. 
  • Sonnenschutz – spezielle Schirme bieten zusätzlichen UV Schutz. 
  • Trekkingschirme können mit Regenjacke,Poncho oder Regenrock kombiniert werden.

Die 3 Besten Wanderschirme

Montbell – Trekking

Montbell Regenschirm Test
Montbell Trekking

Gewicht & Durchmesser

Trekking Large: 170g  / ⌀ = 104cm
Trekking Normal: 150g / ⌀ = 98cm (Empfehlung)
Trekking Ultralight: 123g / ⌀ = 88cm

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Montbell Regenschirm Test4
Montbell – Trekking

Leicht, Klein und Stabil. Optimaler Regenschutz zum Wandern. 

test 95

Die Montbell Schirme sind nicht nur leicht und klein sondern auch sehr stabil (Diese Kombination ist bei Regenschirmen gar nicht so einfach zu finden). 

Montbell Trekkingschirm Test
Montbell – Ultralight

Für die meisten wird die Standardgröße (Trekking Umbrella) der beste Kompromiss aus Gewicht und Größe darstellen (98cm Durchmesser.

Aber auch der ultraleichte Schirm hat mir gut gefallen, dieser ist noch leichter und genauso stabil. 

Montbell Regenschirm Test2
Montbell – Ultralight

Die kompakten Regenschirme lassen sich auf winzige 25 cm verkleinern. Und passen so auch locker in die Jackentasche. 

Beim Sturmtest haben die Trekkingschirme von Mondhell am besten abgeschnitten. Auch mit voller Kraftanstrengung konnte ich die Schirme nicht zum umklappen bringen. 


Euroschirm 

Euroschirm Regenschirm Test
Euroschirm – Trekking Light (UV)

Gewicht & Durchmesser

Light Trek: 255g / ⌀ = 98cm
Light Trek Ultra: 175g / ⌀ = 98cm (Empfehlung)

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Bergzeit
Bergfreunde

Euroschirm Regenschirm Test3
Euroschirm – Trekking Light

Made in Germany. Sehr robuste Schirme die trotzdem leicht und kompakt sind. Absolute Empfehlung. 

test 94

Da ich ein gerne leicht unterwegs bin hat es mir vor allem der Light Trek Ultra angetan (in der UV-Schutz-Version | Lichtschutzfaktor 50). Nicht nur ein super Regenschutz, sondern auch ideal als Sonnenschutz.  

Euroschirm Trekkingschirm Test
Euroschirm – Trekking Light (UV)

Hochwertige Verarbeitung
Federleichtes und zugleich äußerst stabiles Gestell aus Aluminium und Echt-Carbon; alle Gestellteile sind hochelastisch, korrosionsfest.

  • Auf kleine 27,5 cm faltbar.
Euroschirm Regenschirm Test1
Euroschirm – Trekking Light
  • Manuelles Öffnen und Schließen durch tastenloses Verschlusssystem – kein Einklemmen der Finger.
  • Sehr leichtes und robustes Polyester-Gewebe mit gutem Abperleffekt.
  • Doppelnähte zwischen den Segmenten verhindern ein Ausreißen des Bezugs. 

Doppler – Zero

Doppler Regenschirm Test1
Doppler – Zero

Gewicht & Packmaß

99g / ⌀ = 90cm

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Doppler Regenschirm Test3
Doppler – Zero

Unfassbar leicht. Super als ultraleichter Wetterschutz bei mäßigen Windstärken. 

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Doppler Regenschirm Test
Doppler – Zero

Sicher nicht für jeden der richtige, aber..
Ein interessanter Schirm für “Ultraleicht Wanderer”.

Aber auch als Notfall- Regenausrüstung wenn kein Schlechtwetter angesagt ist, du aber trotzdem auch Nummer Sicher gehen möchtest.

Doppler Regenschirm Test4
Doppler – Zero
  • Wenn du auf deiner Tour mit Wind rechnest, würde ich eher die Schirme von Montbell oder Euroschirm empfehlen. 
  • Dieser Schirm ist für das geringe Gewicht zwar noch recht stabil, liegt aber deutlich hinter den beiden anderen Testsiegern. 
  • Nur 21 cm Packmaß
  • Auch als Reise-Regenschirm optimal geeignet. 

Trekkingschirm – Regenschirm zum Wandern

Wer sich beim Wandern vor Nässe schützen möchte, denkt zuallererst an eine Regenjacke. Dieser Artikel zeigt, dass ein Regenschirm ebenso nützlich sein kann.

Warum ein Regenschirm beim Wandern?


Beim Wandern kann das Wetter schnell umschlagen, weshalb es immer ratsam ist, Regenkleidung dabei zu haben. Regenjacken gehören diesbezüglich zu den beliebtesten Kleidungsstücken, die auf einer Wanderung zum Schutz vor Nässe in den Rucksack gepackt werden.

Obwohl eine Regenjacke effektiv vor Regen schützen soll, kann sie auf längeren Wanderungen bei Dauerregen durchaus an ihre Grenzen kommen.

Hinzu kommt, dass eine Regenjacke nur bedingt atmungsaktiv ist, sodass sich der Schweiß darunter schnell stauen und für feuchte Kleidung sorgen kann. Außerdem empfinden viele Wanderer das An- und Ausziehen als mühselig.

Regenponchos sind in diesem Fall eine gute Alternative. Allerdings erweisen sie sich auf dicht bewachsenen Wegen und Klettersteigen oft als nachteilig, da sie an Sträuchern hängen bleiben oder die Sicht (auf die Füße) einschränken können.

Kaum jemand denkt beim Wandern an einen Regenschirm, da er auf den ersten Blick eher unpraktisch und unhandlich wirkt. Trekkingschirme sind jedoch keine gewöhnlichen Regenschirme.

Sie können hohen Belastungen standhalten und sind überdies handlich, klein und schnell einsatzbereit, wenn sie gebraucht werden.


Welche Vorteile haben Trekkingschirme?

Entgegen vieler Vorurteile haben Trekkingschirme eine Daseinsberechtigung beim Wandern. Immer mehr Wanderer greifen auf ihren Touren viel lieber auf einen Trekkingschirm zurück, weil er viele Vorteile bietet. 

Einer der größten Vorteile ist, dass er klein und handlich ist und aufgrund seiner geringen Größe und seines geringen Gewichts selbst in einem Tagesrucksack Platz findet. Nicht zu vergessen die schnelle Einsatzbereitschaft, da sich ein Regenschirm als Regen- und Sonnenschutz schnell aufspannen lässt. 

Während das An- und Ausziehen einer Regenjacke wertvolle Zeit kostet, ist ein Regenschirm in Sekundenschnelle einsatzbereit.

Wer bei Nässe noch eine Regenhose überstreifen möchte, könnte bei einem plötzlichen Wetterumschwung schnell klitschnass werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass viele Modelle äußerst robust und sturmsicher sind. 

Extrem widerstandsfähige Trekkingschirme bestehen oft aus Carbon oder Teflon, die stürmischen Böen standhalten können und dazu leicht und kompakt sind. Kombiniert werden sie mit einem doppelt genähten Schirmdach, das (je nach Material) nicht nur vor Regen, sondern auch vor UV-Strahlung schützen kann.


Video zum Regenschirm Test:


Welche Nachteile hat ein Regenschirm?

Natürlich hat ein Regenschirm auch Nachteile, die in diesem Artikel nicht unerwähnt bleiben sollten. Leider entsprechen Trekkingschirme nicht immer den gewünschten Anforderungen. So können einige Trekkingschirme extremen Wetterbedingungen nicht standhalten, sodass sie keinen effektiven Schutz vor Regen und Sturm bieten. 

Ein weiterer Faktor ist der Preis. Günstige Modelle sind für etwa 20 bis 30 Euro zu haben, während etwas teurere Trekkingschirme mindestens 50 Euro kosten.

Ein weiterer Nachteil kann die etwas schlechtere Handhabung sein – vor allem, wenn man mit Trekkingstöcken oder auf Klettersteigen unterwegs ist. 

Hier kann ein „Handsfree-Regenschirm“ von Vorteil sein, der mit einem Teleskop am Rucksack (Hüftgurt) befestigt wird. Voraussetzung ist jedoch, dass der Rucksack mit einem Hüftgurt ausgestattet ist. 

Auf diese Weise sind Wanderer vor Regen geschützt. Außerdem haben sie die Hände frei, um sich gegebenenfalls abzustützen oder mit Trekkingstöcken unterwegs zu sein.

Auch schirmt ein Regenschirm den Körper nicht völlig vor Regen ab. Bei starkem Regen können vor allem die Beine nass werden. Darüber hinaus kann das Halten des Schirms bei starkem Wind auf Dauer etwas anstrengend sein.


Regenponcho – TEST

  • Relativ günstig
  • Geringes Packmaß
  • Geringes Gewicht
  • Super praktisch
Regenponcho Test
Alle Testsieger

Trekkingschirm kaufen – was beachten?

Bei der Vielzahl an Trekkingschirmen fällt die Auswahl eines geeigneten Modells oft sehr schwer. Glücklicherweise gibt es einige Kaufkriterien, die beim Kauf eines Regenschirms zum Wandern helfen können. Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist das Gewicht. 

Trekkingschirme wiegen zwischen 200 und 400 Gramm, was beim Wandern in puncto Ausrüstung einkalkuliert werden muss. Von Vorteil ist natürlich, ein besonders leichtes Modell zu wählen, das sich zudem zusammenfalten lässt und im Rucksack kaum Platz wegnimmt.

Alternativ kann der Regenschirm auch an der Außenseite des Rucksacks (mittels Karabinerhaken) befestigt werden, um ihn bei einsetzendem Regen schnell griffbereit zu haben. Viele Modelle lassen sich zum Beispiel per Automatik auf Knopfdruck öffnen. 

Was viele nicht wissen: Nicht alle Trekkingschirme können zusammengefaltet werden, was jedoch beim Wandern äußerst hinderlich ist.

Natürlich spielt auch die Verarbeitung beim Kauf eine große Rolle. Hier lohnt sich ein genauer Blick, um unterwegs keine bösen Überraschungen zu erleben. Wichtig ist vor allem die Stabilität des Gestells, damit der Schirm auch Windböen standhalten kann. 


Regenjacken Test

  • Die Top 3 um 100 Euro
    10.000 mm Wassersäule
  • Die Top 3 um 200 Euro
    20.000 mm Wassersäule
Regenjacken Test Hardshell
Regenjacken Test

Viele Regenschirme werden vom Hersteller mit dem Zusatz „sturmfest“ gekennzeichnet. Diese Modelle werden zum Beispiel im Windkanal getestet, sodass sie selbst bei schweren Windböen eingesetzt werden können.

Sturmfeste Regenschirme werden meist mit zusätzlichen Verstrebungen ausgestattet, die aus Fiberglas, Carbon oder beschichtetem Edelstahl bestehen können. Das Gestänge sollte sich bei starkem Wind bewegen können, ohne zu brechen. 

Da ein Trekkingschirm des Öfteren Regen ausgesetzt ist, darf er durch den Einfluss von Nässe nicht rosten. Damit der Schirm vor allem bei Nässe gut in der Hand liegt, sollte er nicht nur mit einem rutschfesten, ergonomischen Griff, sondern auch mit einer Handschlaufe ausgestattet sein. 

Die Handschlaufe wird um das Handgelenk gelegt, um den Tragekomfort zu verbessern und den Schirm bei Sturm besser halten zu können.

Zu den wichtigsten Kaufkriterien gehört auch das Schirmdach. Robuste Schirme, die selbst Stürmen trotzen können, sind im Strebenbereich meist doppelt vernäht. 

Anders als bei einem herkömmlichen Regenschirm ist das Material eines Trekkingschirms zweilagig. Ansonsten kann das Schirmdach bei starkem Wind schnell reißen. 

Viele Hersteller setzen hier zusätzlich auf eine Teflonbeschichtung, wie sie auch bei Bratpfannen vorkommt. Durch die Beschichtung sollen Wasser und Schmutz noch besser abperlen können, daneben sollen Trekkingschirme mit einer Teflonbeschichtung schneller trocknen.

Wer den Trekkingschirm auch als Sonnenschutz einsetzen möchte, um sich vor der UV-Strahlung zu schützen, sollte nach einem Schirm mit UV-Schutz Ausschau halten. 

Die Farbe des Trekkingschirms spielt zwar keine vordergründige Rolle, jedoch sollte sie auf Wanderungen trotzdem einbezogen werden. Leuchtende und helle Farben können nämlich vor allem bei starkem Regen, bei Nebel und im Dunkeln von großem Vorteil sein, um besser gesehen zu werden.


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Regenhosen Test
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Handfreie Trekkingschirme – der etwas „andere“ Regenschirm

Für viele kann ein Regenschirm beim Wandern eher kontraproduktiv sein, weil sie den Schirm zumindest mit einer Hand halten müssen. Bei einem Sturm können unter Umständen beide Hände notwendig sein, um etwas mehr Kraft entgegenbringen zu können. 

Auch werden Regenschirme auf unebenen, unbefestigten Wegen eher als störend empfunden, weil die Hände nicht frei sind. Im Falle eines Sturzes können Wanderer sich im Notfall nur schwer abstützen, was schlimmstenfalls zu Verletzungen führen kann.

Glücklicherweise gibt es einen Regenschirm auf dem Markt, der durch eine Teleskopstange ganz einfach am Hüftgurt des Rucksacks befestigt wird. Somit haben Wanderer die Hände frei, um sich im Ernstfall schnell abzustützen oder mit Trekkingstöcken wandern zu können. 

Je nach Bedarf und Windrichtung lässt sich der Trekkingschirm dank des ausgeklügelten Systems jederzeit ausrichten, um vor Nässe geschützt zu sein.


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Was unterscheidet Trekkingschirme von „normalen“ Schirmen?

Nun könnte man meinen, dass ein herkömmlicher Regenschirm für eine Wanderung vollkommen ausreicht. Leider ist dies nicht der Fall, da normale Schirme höheren Belastungen nicht gewachsen sind. 

Beide Schirme unterscheiden sich nicht nur durch das Gestänge, sondern auch durch das Schirmdach voneinander. Trekkingschirme besitzen meist ein zweilagiges Schirmdach, das doppelt vernäht wird und im Bereich des Gestänges besonders stabil ist. 

Das Gestänge ist zwar beweglich, hält jedoch jeglichen Belastungen stand, die bei einem Sturm auftreten können.

Durch die Verwendung von leichten und widerstandsfähigen Materialien, zum Beispiel Carbon und Fiberglas, sind Trekkingschirme deutlich leichter als herkömmliche Regenschirme. 

Hinzu kommt ihre kompakte Größe, da sich die meisten Modelle bis auf ein Minimum zusammenfalten lassen und selbst in einem Daypack Platz finden.

Ein weiterer Unterschied ist der UV-Schutz, den einige Modelle aufweisen. Somit können Trekkingschirme auch als Sonnenschirm genutzt werden. Nicht zu vergessen die Teflon-Beschichtung, damit Regen und Schmutz einfach abperlen. 

Selbst beim Griff gibt es deutliche Unterschiede. Während normale Regenschirme mit einem einfachen Griff ausgestattet sind, ist der Griff eines Trekkingschirms ergonomisch geformt. 

Zusätzlich ist die Oberfläche griffig, um den Schirm selbst bei stürmischen Böen halten zu können. Dank einer integrierten Schlaufe liegt ein Trekkingschirm komfortabel und sicher in der Hand.

Aufgrund der vielen Features sind Trekkingschirme etwas teurer als normale Schirme – vor allem, wenn es sich um ein „Handsfree-Modell“ handelt. Hier liegt der Mindestpreis für einen Regenschirm bei 50 Euro, weil der Schirm mittels Teleskop am Hüftgurt befestigt wird, um die Hände beim Wandern frei zu haben.


Fazit: Trekkingschirme als Alternative zur Regenjacke

Trekkingschirme sind keine gewöhnlichen Regenschirme, weil sie sich durch viele Features auszeichnen, beispielsweise durch einen ergonomischen, rutschfesten Griff, ein stabiles Gestänge, ein robustes Schirmdach, ein geringes Gewicht und eine geringe Größe. 

Sie sind schnell einsatzbereit und passen aufgrund ihrer geringen Größe in jeden Rucksack. Wer die Hände beim Wandern frei haben möchte, kann zudem auf ein handfreies Modell zurückgreifen, das am Rucksack befestigt wird.