KletterRucksack - Test

Kletterrucksack Test 2020 – Die 5 BESTEN im Vergleich

Los gehts mit einer kurzen Übersicht der Testsieger, weiter unten kannst Du den gesamten Testbericht des jeweiligen Kletterrucksacks lesen und ich stelle Dir auch noch die Zweitplatzierten bzw. Alternativmodelle vor. 


Die besten Kletterrucksäcke 2020


Kletterrucksack Übersicht 5 Testsieger


Bester Sportkletter-Rucksack

Black Diamond Creek 50

Black Diamond Rucksack
  • Der Creek 50 hat alle Testteilnehmer überzeugt. 
  • Ideale Größe zum Sportklettern – Kein Stopfen mehr nötig. 
  • Toploader + Frontloader. Einfach zu befüllen und jederzeit Zugang durch die seitliche Reisverschluss-Öffnung entlang der Vorderseite. 
  • Genialer Rucksack für viele Jahre – Extrem strapazierfähiges und wasserabweisenden Material. 
  • Abnehmbare Hüftgurte und praktische Taschen. 
  • Verstaubarer Seilriemen.
  • Eine Regenhülle die auch als Helmhalterung verwendet werden kann.

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Bester Rucksack – Mehrseillängen

Black Diamond Blitz 15l

Kletterrucksack Blitz 15
  • Der Blitz ist aufgrund seiner Form und Größe sowie seinem robusten Material der passende Rucksack für eine Mehrseillängen-Tour. 
  • 1 großes, sehr schnell und einfach zugängliches Hauptfach.
  • 1 Innenfach für den Kleinkram.
  • 1 Außenfach für schnellen Zugriff – Kamera, Handy etc. 
  • Schlank und Minimalistisch – Ideal für Mehrseillängen
  • Seilbefestigung 
  • Höhenverstellbarer und abnehmbarer Hüftgurt 

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Testsieger Alpin- & Hochtouren
30 Liter

Arcteryx – Alpha FL 30

Kletterrucksack test fl
  • Der Alpha von Arcteryx ist der ideale Kletterrucksack zum Alpinklettern oder Eisklettern. 
  • Super leicht (595 Gramm) geradlinig und schnörkellos. 
  • Das schmale Design des FL sorgt für optimale Bewegungsfreiheit.  
  • Befestigungsmöglichkeiten außen und praktische Taschen innen. 
  • Wiederstandfähig und wasserdichtes Material halten den Inhalt trocken und sorgen für eine lange Lebensdauer des Rucksacks. 

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35 Liter

Ortovox Peak 35 L

ortovox-ortovox-peak-35-tourenrucksack
  • Die größere Variante des oben genannten Arcteryx. 
  • Mehr Stauraum und neben dem Zugriff von Oben – einen zusätzlichen Frontalzugriff. 
  • Das Tragesystem bietet hohen Komfort – wer darauf verzichten möchte, kann den Hüftgurt und die Rückenverstärkung entfernen und knapp 350 Gramm einsparen. 
  • Alle notwendigen Befestigungsmöglichkeiten außen.
  • Auch für Skitouren ideal.

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Bester Rucksack – Hallenklettern

Stone Duffel 42

Kletterrucksack test stone1
  • Ideale Größe für die Halle – genügend Platz und angenehm, auch als Tasche, zu Transportieren.
  • Stabiler Reisverschluss verläuft über die ganze Vorderseite des Rucksacks. 
  • Einfacher und übersichtlicher Zugriff.
  • Praktische Taschen im Inneren des Rucksacks.
  • Große und hochwertige Seilplane inklusive. 
  • Schlichtes und elegantes Design. 

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Bester Rucksack – Klettersteig

Mammut Neon Light 12 L

Kletterrucksack Klettersteig
  • Genau die richtige Größe für einen Klettersteig.
  • Schmal und kurz geschnitten – behindert weder beim nach oben schauen noch beim Klettern selbst.   
  • Der Neon Light ist Trinksystem kompatibel.
  • Für den Klettersteig macht es durchaus Sinn in ein Trinksystem zu investieren
  • Der Neon ist durch die großzügige Reisverschluss-Öffnung einfach zugänglich. 
  • 40 cm Leine zum Sichern der Kamera bzw. Handy. 
  • Hüftgurt ist abnehmbar. 

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Was macht einen guten Kletterrucksack aus?

Unsere 6 Testkriterien

1. Komfort
Je länger der Rucksack getragen werden muss, desto wichtiger ist ein funktionelles Tragesystem. Ein Kletterrucksack ist nicht mit dem Tragesystem eines Wanderrucksacks zu vergleichen.

Wanderrucksäcke sind gut belüftet, stehen etwas vom Körper ab und verschieben den Körperschwerpunkt nach hinten. 

Kletterrucksack vs. Wanderrucksack
Kletterrucksack vs. Wanderrucksack

Kletterrucksäcke verzichten auf gute Belüftung, sorgen dafür aber für einen zentralen und stabileren Körperschwerpunkt.

Beim Klettern wird der Rucksack so eng wie möglich am Körper getragen und so fixiert, dass er seitlich nicht verrutschen kann. Wenn der Rucksack zu weit absteht oder hin und her wackelt verbrauchst Du bei jedem Tritt unnötig Kraft. 

2. Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit
Wie robust ist der Rucksack? Welches Material wird verwendet und übersteht er auch eine etwas rauere Gangart, wie es beim Klettern so gut wie immer, der Fall ist.

Ausgenommen die Halle, aber sogar dort sind robuste Materialien klar im Vorteil – Der Rucksack soll ja auch ein paar Jahre halten. 

3. Gewicht
Wenn es um Kletterausrüstung geht ist Gewicht immer ein Thema. Bei Kletterrucksäcken gibt es kein Patentrezept – So sind schwere Rucksäcke meist robuster und kommen mit vielen kleinen Extras (Taschen, Schlaufen etc.). 

Hallen – Sportklettern
Wenn das Eigen-Gewicht des Rucksacks nicht wirklich eine entscheidende Rolle spielt, wie beim Hallen- oder Sportklettern, dann ist es besser auf einen schweren dafür aber praktischen und robusten Kletterrucksack zu setzen.

Auch eine Polsterung macht durchaus Sinn, da wir mit diesen Rucksäcken nicht wirklich aktiv Klettern, sondern nur den Zustieg zu bewältigen haben. 

Mehrseillänge – Alpin
Der Rucksack für Mehrseillängen sollte hingegen leicht sein. Das verwendete Material ist dennoch robust. Um Gewicht zu sparen wird vor allem auf Extras verzichtet – denn jede Schlaufe, Schnalle, Tasche und Polsterung erhöht das Eigengewicht des Rucksacks. 

Kletterrucksack Gewicht

4. Cleveres Design & Schnitt
– Wie gut ist der Kletterrucksack verarbeitet?
– Welche Verschlüsse wurden verwendet?
– Wie leicht ist der Rucksack zugänglich?
– Wie gut verteilt sich das Gewicht?
– Ist meine Bewegungsfreiheit in irgendeiner Weise eingeschränkt?

5. Praktische Extras
Hat der Rucksack nützliche Extras wie: 

  • Helmhalterung
  • Seilhalterung
  • Skihalterung
  • Seilplane
  • Seitlicher Zugriff
  • praktische Taschen
  • Trinksystem

6.Preis-Leisung
Es stimmt, ein guter Rucksack muss nicht immer teuer sein. Du wirst in unserem Test keinen überteuerten Rucksack finden, der sein Geld nicht wert ist – Preis – Leistung muss stimmen.

7. Kundenzufriedenheit
Zusätzlich zu unseren eigenen Meinungen haben wir die Reaktionen bestehender Rucksackträger mit in unsere Bewertung einfließen lassen. Nicht jeder Bewertung ist zu trauen, aber wenn man sich die Bewertungen genau durchliest, kann man durchaus auf die Stärken oder Schwächen eines Rucksacks schließen. 

Kletterrucksack Testsieger im Detail


TestsiegerSportklettern

Creek 50 – Black Diamond

Black Diamond Rucksack

Cleveres Design 89/100
Tragekomfort 89/100
Preis/Leistung 90/100
Material / Strapazierfähigkeit 93/100
Gewicht 83/100

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Kurzinfo:
Volumen: 50 Liter
Gewicht: 2 kg
Seilplane: Nein
Trinksystem: Ja
Zugriff: Toploader + Frontloader
Helmhalterung: Ja 
Regenhülle: Ja

Rucksack Sportklettern
  • Extrem Robust
  • Schneller Zugriff
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Genug Platz
  • Seilplane nicht inkludiert

Mit dem Creek 50 war es Liebe auf den ersten Blick.

Der robuste und elegante Rucksack ist nicht nur vom Design her einer der schönsten Rucksäcke weit und breit – er ist auch noch praktisch. Simpel und geradlinig und hat trotzdem alle Features, die man sich wünscht. 

Mit seinen 50 Litern hat er genau das richtige Volumen für lange Klettertage – und was gibt es schöneres als lange Klettertage? Alles rein und nichts wie ran an die Wand.

Der Rucksack kann wie ein klassischer Toploader von oben befüllt werden. Zusätzlich verläuft an der gesamten Länge (seitlich) des Rucksacks ein Reisverschluss – Der das Packen und den Zugriff einfach und unkompliziert gestaltet. 

Kletterrucksack Öffnung
Seitliche Öffnung

Regenschutz, Helmbefestigung und abnehmbarer Hüftgurt. 

Wasserdicht und extrem Robust – genau gesagt der robusteste Rucksack den wir finden konnten. Klar das macht ihn etwas schwerer, aber die paar Gramm nehmen wir für einen langlebigen Begleiter gern in Kauf.  

Die Alternative
bzw. unser Platz 2 im Test ist der Crag Smith von Patagonia. Der Crag Smith kostet etwas mehr, hat 5 Liter weniger an Volumen und wiegt 500 Gramm weniger als der Creek 50. “Nur” Platz 2, aber eine gute Wahl, wenn Du es etwas kleiner magst.


Bester Kletterrucksack – Mehrseillängen

Black Diamond Blitz 15l

Kletterrucksack Blitz 15

Cleveres Design 88/100
Tragekomfort 90/100
Preis/Leistung 89/100
Material / Strapazierfähigkeit 93/100
Gewicht 92/100

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Kurzinfo
Volumen: 15 Liter
Gewicht: 403 Gramm
Trinksystem tauglich: Ja
Zugriff: Toploader

Rucksack Mehrseillänge
  • Leicht
  • Schmal geschnitten
  • 100 % Bewegungsfreiheit
  • Robust
  • Keine externe Helmbefestigung

In einer Mehrseillänge stört jedes Gramm und jeder Zentimeter, den Dein Rucksack mehr hat als nötig.

Eine Mehrseillänge gehört zu den genussvollsten Spielformen des Kletterns überhaupt, da will man keinen Rucksack, der im Nacken oder seitlich die Bewegungsfreiheit einschränkt. 

Für manche mögen die 15 Liter etwas knapp bemessen erscheinen, aber unserer Meinung nach ist das Volumen ideal für eine Mehrseillängen-Tour – es passt alles rein was rein muss. Wer es trotzdem gern etwas größer hat, für den gibt es den Rock Blitz auch in 20 Liter Version. 

Rucksack Mehrseillänge rock
Rock Blitz 20 Liter

Die Blitz Modelle sind allesamt robust und so kletterfreundlich wie möglich konstruiert und vor allem der Blitz 15 ist kaum spürbar.

Eine Alternative ist der Ortovox Trad 18 Liter – Der Rucksack ist noch leichter als der Rock Blitz 15, hat aber schlechtere Noten in der Kategorie Tragekomfort.  


Bester Kletterrucksack Alpin- & Hochtouren
30 Liter

Arcteryx – Alpha FL 30

Kletterrucksack test fl

Cleveres Design 91/100
Tragekomfort 89/100
Preis/Leistung 88/100
Material / Strapazierfähigkeit 88/100
Gewicht 95/100

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Kurzinfo: 
Volumen: 30 Liter
Gewicht: 595 Gramm!!!
Trinksystem tauglich: Ja
Zugriff: Toplaoder
Helmhalterung: Ja

Kletterrucksack Fl Alpin
  • Schnörkellos
  • Sehr leicht
  • Gute Gewichtsverteilung
  • Keine seitlichen Kompressionsschlaufen

Ich habe ein Schwäche für Rucksäcke, besonders für jene die durchdacht sind und mit einem cleveren Design daherkommen.

Der leichte FL 30 von Arcteryx ist so ein Rucksack. Für anspruchsvolle Alpintouren oder zum Eisklettern. 

Der Arcteryx wiegt nur 595 Gramm! Er hat alles was ein Rucksack für Alpine Touren braucht – nicht mehr und nicht weniger. Eisäxte, Steigeisen, Seil und Helm lassen sich außen befestigen. 

Das widerstandsfähige Material ist zudem wasserdicht. Das laminierte Tragesystem ist minimalistisch, bietet aber auch bei voller Beladung erstaunlich hohen Tragekomfort. Der Hüftgurt ist so positioniert, dass er den Zugang zum Klettergurt nicht behindert. 

Ideal für alle die Kraft sparen und effizient unterwegs sein wollen. 

Als Alternative empfehle ich Dir den Ortovox Peak light 32 – etwas schwerer, im typischen Ortovox Design und fast genauso gut wie der Arcteryx.  


Testsieger Alpin- & Hochtouren
35 Liter

Ortovox – Peak 35

ortovox-ortovox-peak-35-tourenrucksack

Cleveres Design 90/100
Tragekomfort 89/100
Preis/Leistung 86/100
Material / Strapazierfähigkeit 90/100
Gewicht 85/100

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Kurzinfo:
Volumen: 35 Liter
Gewicht: 1390 Gramm
Trinksystem tauglich: Ja
Zugriff: Toploader mit Frontalzugriff
Helmhalterung: Ja

Kletterrucksack test ortovox2
  • Viele Befestigungsmöglichkeiten 
  • Robust
  • Helmbefestigung
  • Preis

Symbole 
Plus 
Minus

Der Peak 35 ist nicht nur ein Rucksack für Hochtouren – Er ist das Allround-Genie im Alpinen Gelände. 

  • Tages- oder Mehrtagestouren
  • Höhenbergsteigen
  • Skitour
  • Alpinklettern

Er ist nicht mehr ganz so schlank wie der oben genannte Arcteryx und wiegt auch das Doppelte – Dafür ist er geräumiger und bietet ausreichend Platz und zusätzlich Komfort für längere Touren. 

Der Frontalzugriff macht ihn übersichtlich und an dem Rucksack kannst Du alles befestigen was irgendwie befestigt gehört: Stöcke, Eispickel, Ski, Snowboard, Schneeschuhe, Steigeisen, Seil und Helm. 

Kletterrucksack test ortovox
Der Peak 35 in schwarz

Der Peak 35 ist etwas schwerer hat dafür mehr Extras – Wenn Du vielseitig unterwegs bist und auch mal Skitouren gehst ist es der richtige – Für alle die primär klettern, sind die beiden oben genannten – leichteren und schmäleren Modelle besser geeignet. 


Bester Kletterrucksack – Klettersteig

Neon Light Mammut 12

Kletterrucksack Klettersteig

Cleveres Design 90/100
Tragekomfort 93/100
Preis/Leistung 88/100
Material / Strapazierfähigkeit 89/100
Gewicht 93/100

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Kurzinfo:
Volumen: 12 Liter
Gewicht: 390 Gramm
Trinksystem tauglich: Ja
Zugriff: Frontloader

mammut-neon-light-12-kletterrucksack
  • Guter Sitz
  • Schneller Zugriff
  • Leicht
  • Praktische Extras
  • Kein integrierter Regenschutz

12 Liter bieten mehr als genug Platz für alle nötigen Utensilien sowie Verpflegung und extra Kleidung.

Der Neon Light ist kurz und schmal geschnitten, er liegt flach auf dem Rücken auf und stört nicht beim Hochschauen. Mit nur 390 Gramm ist er kaum spürbar und steht Deinem Erlebnis nicht im Weg.

Rucksack Klettersteig
Hüftgurt ist abnehmbar

Praktische Features wie der abnehmbare Hüftgurt, das gut strukturierte Innenfach oder die 40 cm lange Schlaufe zum Sichern des Handys oder der Kamera machen den Neon Light zum klaren Testsieger in der Kategorie “Bester Kletterrucksack für den Klettersteig”. 

Für einen “normalen” Klettersteig sind 12 Liter ausreichend, wer gern etwas mehr Platz hat oder mehr Volumen braucht, dem kann ich den Neon Speed von Mammut empfehlen. Der kommt im 15 Liter Format- ist zwar etwas größer und schwerer hat dafür zusätzlich eine externe Helmbefestigung.


Bester Rucksack – Hallenklettern

Stone Duffel 42 

Kletterrucksack test stone1

Cleveres Design 85/100
Tragekomfort 86/100
Preis/Leistung 93/100
Material / Strapazierfähigkeit 90/100
Gewicht 87/100

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Kurzinfo: 
Volumen: 42
Gewicht: 1.15 kg
Seilplane: Abnehmbar 1.2 x 1.5 m
Zugriff: Frontloader 

Kletterrucksack test stone
  • Günstig
  • Übersichtlich
  • Ideales Volumen
  • Hochwertige Seilplane
  • Außen keine Befestigungsmöglichkeiten

Ich habe den Stone Duffel 42 selbst in Gebrauch. Dieser Rucksack ist minimalistisch, super praktisch und genau das Richtige für das Klettern in der Halle.

Der stabile Reisverschluss geht einmal über die ganze Länge des Rucksacks – mit einem Handgriff ist der ganze Rucksack offen und Du kannst schnell und einfach auf das gesamte Material zugreifen. 

Im Inneren sind noch zwei kleine Taschen.
Beide davon mit Reisverschluss und eine davon mit einem durchsichtigen Netz was es noch einfacher macht seine 7 Sachen wiederzufinden. Ideal für Handy, Geld, Schlüssel etc. 

Der Rucksack ist einfach aufgebaut und genau das macht ihn so genial. Keine Unnötigen Extras aber alles was einen guten Rucksack für die Halle ausmacht. Einfacher Zugriff, schnelles be- und entladen und volle Übersicht über das gesamte Material. 

Die Seilplane
ist robust und hat mit 1.2 x 1.5 m eine ideale Größe. Für Die Halle ideal – für draußen geht der Stone Duffel zwar auch, kommt aber für den ganzen Tag inkl. Essen und Getränken von der Größe her, schnell an seine Grenzen.

Seilplane des Stone Duffel 42

Alternative
Etwas mehr Platz bietet der Mammut Neon Gear 45. Dieser lässt sich noch übersichtlicher ausbreiten, kann aber aufgrund der vielen Extras preislich nicht ganz mit dem Stone Duffel mithalten.

Wer etwas mehr Ordnung und Extras sucht ist mit dem Mammut besser aufgehoben. Wer es gerne einfach und robust mag, der findet keinen besseren als den Stone Duffel von Black Diamond. 


Wie wird ein Rucksack richtig gepackt:

Kletterrucksack richtig packen
Gewicht richtig verteilen.

Was muss ein Kletterrucksack zum | Sportklettern | können?

Ein Sportkletterrucksack muss nicht super leicht oder extrem klein geschnitten sein. Zum Sportklettern ist ein relativ großer, robuster Rucksack mit praktischem Zugang am besten. 

Situation:
Auch längere Zustiege müssen gut zu bewältigen sein. Du willst Dein ganzes Material darin verstauen können und noch ausreichend Platz für Snacks und Getränke haben.

Etwas “Luxus” gehört zum Sportklettern einfach dazu.
Vielleicht bist Du so wie ich und liebst Kaffee, dann darf das nötige Equipment dafür natürlich auch nicht fehlen. Eventuell noch die Hängematte mit rein und einem genialen Klettertag steht nichts mehr im Weg – All das braucht Platz. 

Welche Größe ist die richtige?
45-50 Liter

Wenn Du Deinen Seilsack extra tragen möchtest dann reichen Dir auch 35 Liter. In der Praxis hat sich ein 50 Liter Modell klar durchgesetzt. Es findet alles Platz und Du musst nicht mit 2 oder 3 verschiedenen Taschen rumhantieren – Rucksack rauf und los gehts.

Für einen Sportkletterrucksack sind 40 Liter zu klein – das endet in einem “Gestopfe” und die Bananen leiden immer am meisten darunter. 

Schnitt & Design
Guter und schneller Zugriff auf das ganze Material ist wichtig. Dazu sind mehrere Zugänge notwendig – der ideale Kletterrucksack zum Sportklettern hat mehr als einen Zugriff und Du kommst leicht an Dein Material. 


Kennst Du dieses komische Gefühl wenn Du mit „fremden“ Expressen kletterst?
Irgendwie klettert jeder lieber mit seinen eigenen Exen. Wir haben die besten getestet – die 5 Gewinner stelle ich im aktuellen Expressen Test vor.

Expressschlingen klettern Test
Exen im Test

Was kann ein Kletterrucksack für | Mehrseillängen |?

So klein wie möglich so groß wie nötig. 

  • Dieser Kletterrucksack begleitet Dich auf Deinem Weg nach oben und sollte daher leicht, schlank und eng anliegen.
  • Um Platz zu sparen, hat dieser Kletterrucksack idealerweise außen einige Befestigungsmöglichkeiten für zusätzlich Material oder das Seil.
  • Der Rucksack muss aus robustem Material bestehen, da sich Kontakt mit der Wand nicht vermeiden lässt. 

Situation
Oft sind längere Zustiege zu bewältigen und der Rucksack muss das benötigte Material transportieren können, darf aber trotzdem nicht zu groß sein, da er sonst beim Klettern stört.  

Welche Größe ist die richtige?
+/- 18 Liter

Je nachdem was Du genau vor hast, kann auch ein kleinerer Rucksack reichen. Wenn zB. der Zustieg so kurz ist, dass Du deinen Gurt bereits anziehen und voll beladen kannst ist ein kleiner Rucksack (15 Liter) ausreichend. 

Schnitt & Design
Schmal und eng anliegend. Idealerweise lässt sich das Volumen dieses Kletterrucksack mit Riemen und Gummizügen zusätzlich verkleinern, damit er beim Klettern nicht im Weg ist. 

Hüftgurt (falls vorhanden) muss abnehmbar sein, da er sonst den Zugriff auf den Klettergurt behindert. 

Bewegungsfreiheit Kopf
Der Kopf (inkl. Helm!!) braucht genügend Spielraum – damit Du beim “nach oben Schauen” nicht immer mit dem Kopf gegen den Rucksack ankämpfen musst. 


Du suchst nach einem kleinen Kletterrucksack?
Klettersteig | Alpin | Mehrseillängen.

Wir haben getestet und die 3 besten der Kleinen und Leichten stellen wir im Kletterrucksack Test bis 18 Liter vor.


Was kann ein Kletterrucksack für den | Klettersteig |?

Auch für diesen Kletterrucksack gilt: So klein wie möglich so groß wie nötig. Für den Klettersteig brauchst Du noch weniger Material als für eine Mehrseillänge, da die Expressen und Seil wegfallen.

Situation
Du hast meist einen Zustieg zu bewältigen, gefolgt von der Kletterei im Klettersteig mit anschließendem Abstieg über einen Normalweg. 

Welche Größe ist die richtige?
+/- 15 Liter

Neben dem Getränk und ein paar Snacks brauchst Du lediglich Platz für eine extra Schicht an Kleidung für den Gipfel bzw. den Rückweg.

Schnitt und Design
Eng und schmal geschnitten ohne viel Polsterung. Der Rucksack muss aus einem robusten Material bestehen, da er sonst an den teilweise scharfen Felswänden schnell aufreißt. Falls ein Hüftgurt vorhanden ist muss dieser abnehmbar sein da er sonst im Weg ist.


Ein gutes Klettersteigset muss nicht teuer sein.
Wir haben 10 Sets getestet und die besten 5 stellen wir im aktuellen Klettersteigset-Test vor.

Klettersteigset Test bestes
5 Testsieger

Was muss ein Rucksack für | Alpin- und Eisklettern | können

  • Er ist größer als der Rucksack für Mehrseillängen und kleiner als der Hochtourenrucksack.
  • Es können Eispickel bzw. Eisäxte sowie Seil und Helm befestigt werden.
  • Aufgrund der Länge der Touren und um auf Wind und Wetter vorbereitet zu sein, braucht dieser Rucksack etwas mehr Volumen.

Situation
Lange Touren, kalte und windige Gipfel, zusätzliche Proviant und Kleidung (Daunenjacke), externe Befestigungsmöglichkeiten (Eispickelhalterung etc.)

Welche Größe:
+/- 25 Liter

Der Rucksack sollte nicht überbeladen werden, 25 Liter ist optimal. 

Schnitt und Design:
Da dieser Rucksack auch zum Klettern verwendet wird, ist er schmal und eng am Körper anliegend geschnitten. Der Hüftgurt abnehmbar oder höher liegend, um den Zugriff zum Klettergurt nicht zu behindern.  

Was muss ein Rucksack für | Hochtouren | können?

Wer sich auf eine Hochtour begibt, der hat bereits allerhand Material dabei. Diesen Anforderungen muss der Rucksack gerecht werden und es bedarf einiger Extras. Genügend Stauraum und ausreichend praktische Befestigungsmöglichkeiten.  

Situation
Lange Zustiege, jede Menge warme Kleidung, zusätzlichen Material für Eis und Schnee (Steigeisen, Eispickel), Befestigungsmöglichkeiten für Touren-Ski etc. 

Welche Größe ist die richtige?
30 – 45 Liter

Je nachdem wie die Tour aussieht variieren die idealen Maße für den Rucksack. Die meisten Hochtouren Rucksäcke sind um bis zu 10 Liter erweiterbar und bieten so flexibel Platz für alle Anforderungen. Ein guter Startwert ist ein 35 Liter Rucksack, der mit Erweiterung auf 45 Liter kommt. 

Schnitt und Design
Hochtouren Rucksäcke sind schmal und etwas höher geschnitten und bieten clevere Befestigungsmöglichkeiten für Seil, Wanderstöcke, Ski, Eispickel, Helm etc. 

Ein Regenschutz ist ein Muß.  

Was soll ein Kletterrucksack für die | Halle | können?

In der Halle ist weder Gewicht noch Tragekomfort wirklich wichtig – der Zustieg ist meist nicht sonderlich beschwerlich. Auf robustes Material würde ich dennoch achten, da es die Lebensdauer des Rucksacks verlängert.

Der Fokus eines Kletterrucksacks für die Halle liegt ganz klar auf Funktionalität, einfachen und übersichtlichen Zugriff. 

Situation
Wenn Du mit dem Auto zur Kletterhalle kommst, dann spielt weder der Tragekomfort noch die Größe des Rucksacks keine Rolle. Bist Du mit dem Fahrrad unterwegs sollte der Rucksack ein ausgefeilteres Tragesystem bieten. 

Welche Größe ist die richtige?
+/- 40 Liter

Mein Kletterrucksack für die Halle fasst 42 Liter. Und das passt für mich ganz genau, kleiner würde ich nicht gehen. 

Schnitt und Details
Alles ist auf maximalen Komfort, schnellen, übersichtlichen und einfachen Zugriff ausgelegt. Eine große Seilplane für den einfachen Seiltransport zwischen den Routen ist obligatorisch.


Lust auf eine neue Kletterhose?
Aber welche?
Wir haben Boulder- bzw. Kletterhosen getestet. Die Top 9 Hosen stellen wir in unserem Test vor.

Kletterhosen Bouderhosen im test
Die besten Hosen | Damen & Herren

Worauf ist beim Kauf eines Kletterrucksacks zu achten? 

Welches Einsatzgebiet
Mach Dir als Erstes klar, wofür Du den Rucksack verwenden willst? Ein Rucksack für Sportklettern ist anders ausgelegt als ein Rucksack für Hochtouren. Wenn Du einen für einfache Mehrseillängen suchst, dann wird er vom Volumen deutlich unter den beiden anderen liegen. 

Volumen
Das Volumen variiert und Du musst die richtige Größe für Dich finden. Grundsätzlich ist es so, dass Du zum Sportklettern lieber einen zu großen Rucksack möchtest, damit Du auch mal ein Extra an Verpflegung mitnehmen kannst.  

Beim Alpinklettern oder auf Hochtour sollte der Rucksack aber ziemlich genau passen, da sich 
a.) so das Gewicht in einem vollen Rucksack besser verteilt und
b.) ein zu großer Rucksack mehr wiegt und zum “Überpacken“ verleitet – das heißt es wir mehr mitgenommen als notwendig.   

Hier ein paar Anhaltspunkte wie groß der Kletterrucksack ausfallen sollte: 

Sportklettern: 50 Liter
Mehrseillängen: 16 – 25 Liter
Einfache, kurze Mehrseillänge: 12-18 Liter
Eisklettern: 20 – 25 Liter
Hochtouren 30 – 45 Liter

Material und Widerstandsfähigkeit 
Robustes Material spielt bei jeder Outdoor-Aktivität eine Rolle, aber bei manchen Spielformen des Kletterns umso mehr.

So sind bestimmte Rucksäcke wie zB. der Creek 50 von Black Diamond darauf ausgelegt extremen Anforderungen gerecht zu werden (konstante Wandberührung oder nachziehen von Material). Diese Rucksäcke wiegen aufgrund es robusten Materials etwas mehr, halten dafür aber länger durch. 

Ein guter Kletterrucksack ist zudem wasserabweisend falls Du von einem leichten Schauer überrascht wirst. 

Eigenheiten des Tragesystems 
Für eine bessere Gewichtsverteilung liegt eins Kletterrucksack so nah wie möglich am Rücken auf. Auf eine Belüftung des Tragesystems wird daher so gut wie verzichtet.

Der Hüftgurt ist minimalistisch gehalten und idealerweise abnehmbar – Er darf auf keinen Fall den Zugang zu den Materialschlaufen des Klettergurtes erschweren. 

Verschluss und Easy Zugang zum Material
Ein Hochtourenrucksack wird von oben wie ein Sack befüllt (Toploader) und dann mit Riemen zu einem kompakten Rucksack festgezogen. Der Rucksack hat einen hohen Tragekomfort und sitzt satt und stabil auf dem Rücken – Ideal für die Anforderungen auf einer Hochtour mit möglichen Kletterstellen. 

Ein Sportkletterrucksack hingegen soll einfach zugänglich sein und sich so öffnen lassen, dass sich das Material übersichtlich ausbreiten lässt. Viele solcher Sportkletter-Modelle haben große Öffnungen und lassen sich wie ein Koffer aufklappen (Front- oder Backloader).

So kannst Du problemlos auf das gesamte Material zugreifen – Ideal für einen Klettertag im Klettergarten, wo Du abgesehen vom Zustieg und gelegentlichen Routenwechsel auf einem fixen Punkt bleibst. 

Es gibt auch Hybridmodelle die eine Kombination zwischen Toploader und Frontloader darstellen. Ein Beispiel ist wieder der Creek 50 von Black Diamond.   

Externe Befestigungsmöglichkeiten
Jeder Kletterrucksack sollte eine externe Möglichkeit bieten, um das Seil festzumachen. Eine externe Befestigungsmöglichkeit für den Kletterhelm ist nützlich aber nicht zwingen notwendig. 

Für Hochtouren Rucksäcke sind zusätzliche Befestigungsmöglichkeiten für Steigeisen, Eispickel und evtl. Wanderstöcke essentiell.