Biwaksack Test 2022 | Die 5 BESTEN (Leicht, Wasser-Winddicht)

Biwaksack Test

Der Fokus beim Biwaksack-Test liegt auf leichten und kompakten Biwaksäcken.

Alle Biwaksäcke sind sowohl für den Notfall als auch für eine geplante Biwak-Übernachtung  geeignet. (Ausnahme: Testsieger Ultraleicht)


Biwaksack Test – Kurz zusammengefasst 

  • Standardausrüstung – gehört er bei jeder Berg- oder Klettertour ins Gepäck. 
  • Ein Biwaksack kann im Notfall Leben retten.
  • Je nach Einsatzzweck besteht er entweder aus einer PU-beschichteten Polyesterfolie oder einer atmungsaktiven Membran.
  • Biwaksäcke gibt es für eine oder zwei Personen.

Biwaksack ≠ Biwakzelt
Die besten Biwak-Zelte findest du im aktuellen Biwakzelt-Test.


Die Besten Biwaksäcke


TestsiegerGewicht
1. Ortovox – UltralightUltraleicht150g
2. Snugpak – Special F.Allround330g
3. Mammut – GrevlingAllround340g
4. Nomani – BiwaksackPreis397g
5. LACD – Light 22 Personen490g

1. Ortovox – Ultralight

Testsieger: Ultraleicht

Biwaksack Test Ortovox ultraleicht
Winziges Packmaß

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Bergzeit
Bergfreunde

Gewicht: 1420g
Gewicht: 150g
Maße: 235 x 110 cm
1-2 Personen

Biwaksack Test Ortovox ultraleicht1

Ultraleicht
Der Biwaksack von Ortovox ist der klassische Notfall-Biwaksack.

Nur 150 g leicht und einfach immer im Rucksack. 

Biwaksack Test Ortovox ultraleicht2
Notfall-Biwaksack

Minimalistisch
Keine Kapuze, kein Reißverschluss, kein Kordelzug. Der Ultralight ist vergleichbar mit einer Rettungsdecke, er reflektiert die Körperwärme und schützt vor Wasser und Wind – nicht mehr und nicht weniger. 


2. Snugpak – Special Forces

Testsieger: Allround

Biwaksack Test Snugpak
Kompakt

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Gewicht: 330g 
Maße: 228 x 85 x 70 cm
1 Person

Biwaksack Test Snugpak1

 Allrounder
Leicht und kompakt genug, um immer als Notfall-Biwaksack mitgeführt zu werden (330g). 

Aber auch hochwertig und atmungsaktiv genug, um darin eine “geplante” Biwak-Übernachtung durchzuführen. 

Biwaksack Test Snugpak3

Mehr Features
– Wasserdicht und atmungsaktiv. 
– Mittig angebrachter Reißverschluss.
– Kapuze mit Kordelzug. 


3. Mammut – Grevling EMT

Testsieger: Allround

Mammut Biwaksack Test

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Bergfreunde

Gewicht: 340g
Maße: 221 x 89 cm
1 Person

Mammut Biwaksack Test1

 Allrounder
Der Biwaksack von Mammut  fällt in die gleiche Kategorie wie der von Snugpak.

Er ist ein guter Allrounder: leicht genug für den Notfall und mit genügend Features, um ein geplantes, ultraleichtes Biwak durchzuführen. 

Mammut Biwaksack Test2

Der Grevling hat den Reißverschluss seitlich, ist absolut wasserdicht und lässt sich an der Kapuze mit einem Kordelzug anpassen.

Kompakt und leicht (340 g) ein guter Allround-Biwaksack. 


4. Nomani – Biwaksack

Testsieger: Preis

Biwaksack Test Amazon günstig

Preisvergleich
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Gewicht: 397g
Maße: 230 x 90 x 60
1 Person

Biwaksack Test Amazon günstig1

 Günstig und Gut
Der Biwaksack kostet um die 40 Euro und dafür bekommst du einen wirklich guten Biwaksack.

Er ist wasser- und winddicht (10.000mm Wassersäule) und sogar leicht atmungsaktiv. 

Biwaksack Test Amazon günstig3

Minimal schwerer (397g) aber insgesamt der mit Abstand beste Biwaksack unter den günstigen Modellen.

Klare Empfehlung. 


5. LACD – Light 2

Testsieger: 2 Personen

Biwaksack Test LACD

Preisvergleich
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Bergzeit
Bergfreunde

Gewicht: 490g
Maße: 230 x 140
1-2 Personen

Biwaksack Test LACD1

Platz für 2 und dabei mit nur 490 g immer noch erstaunlich leicht und kompakt.

Das Nylon-Außenmaterial ist nicht nur winddicht, sondern auch absolut wasserdicht und sehr robust.

Biwaksack Test LACD3

Sinnvolle Extras
Damit der Körper vor dem Auskühlen bewahrt wird, wurde an der Innenseite eine Schicht aus Aluminium aufgetragen, welche die Körperwärme reflektiert.

Das Fußende lässt sich komplett öffnen (Belüftung). 


Was ist ein Biwaksack?

Ein Biwaksack ist eine große Schutzhülle für den alpinen Einsatz bzw. die Nutzung in der Natur. Das Wort Biwak stammt aus dem Französischen. Dort bedeutet „bivouac“ so viel wie Feldlager oder Notlager.

Heute gehört Biwakieren im Alpinismus als äußerst spartanische und minimalistische Unterkunftsform dazu.

Der Biwaksack dient beim Biwakieren als Schutz vor Wind, Kälte und Nässe. Im Biwaksack kannst du entweder sitzen oder liegen. Biwaksäcke gibt es für eine oder zwei Personen.

Zusammengepackt sind kleine Biwaksäcke nicht größer als eine Faust. Leichte Modelle wiegen nur um die 100 Gramm. Daher gehört der Biwaksack auf jeder Tour am Berg ins Gepäck. In den Biwaksack schlüpfst du wie in einen Schlafsack. 


Die besten Biwakzelte

  • Gestänge im Kopfbereich.
  • Kompakt und unauffällig.
  • Von Ultraleicht bis Robust.
Biwakzelt Test Titelbild
Alle Testsieger

Wozu wird ein Biwaksack verwendet?

Ein Biwaksack kommt entweder bei einem alpinen Notfall oder einem geplanten Biwak zum Einsatz. Wenn du zum Beispiel verletzt bist und nicht mehr weitergehen kannst, kannst du in den Biwaksack hineinschlüpfen. Das schützt dich vor dem Auskühlen.

Auch bei einem plötzlichen Wetterumschwung oder bei Dauerregen war schon mancher Bergsteiger für seinen Biwaksack dankbar. Im schlimmsten Fall musst du in einem Biwaksack die Nacht verbringen. Dann, wenn zum Beispiel der Abstieg oder eine Bergung nicht mehr möglich ist.

Neben den ungeplanten Ereignissen kann der Biwaksack auch für ein geplantes Biwak verwendet werden. Allerdings greifen hier viele zum Biwakzelt. Durch seine Beschichtung eignet sich der Biwaksack auch als Rettungsdecke. Darauf kann ein Verletzter gebettet werden.

Viele der stabilen Modelle verfügen auch über Ösen an den Ecken. Das erleichtert den Transport von Verletzten. Abhängig vom Gelände kann man dann den Verletzten sogar auf dem Biwaksack mit Seilen zur nächsten Hütte ziehen.

Biwaksäcke werden oft in Signalfarben wie rot oder orange hergestellt und haben eine ebenso auffällige Hülle. Das kannst du nutzen, um im Notfall auf dich aufmerksam zu machen. Zudem kannst du ihn auf Tour auch als Sonnen- oder Windschutz nutzen.

Für den Notfall haben Alpinisten in der Regel einen leichten Biwaksack aus PU-Folie dabei. Für ein geplantes Biwak empfehlen sich robustere Biwaksäcke, zum Beispiel aus Gore Tex.


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Wir haben Wander- und Trekkingstöcke in allen Preisklassen getestet:

  • Teleskopstöcke
  • Faltstöcke
  • Carbon und Aluminium
Wanderstöcke Test
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Was ist ein Notbiwak?

Ein Notbiwak ist eine ungeplante Übernachtung im Freien. Gründe sind zum Beispiel ein Wetterumschwung, der Einbruch der Dunkelheit oder eine Verletzung.

Atmungsaktivität: Wichtig in Kombination mit einem Schlafsack

Die leichten Biwaksäcke aus Polyester mit PU-Beschichtigung sind nicht atmungsaktiv. Dafür aber besonders leicht. Die Atmungsaktivität ist wichtig, wenn du planst, den Biwaksack in Kombination mit deinem Schlafsack zu verwenden.

Das ist vor allem bei geplanten Biwaks der Fall. Gerade im Winter bildet sich durch die warme Atemluft und die Körperwärme Kondenswasser im Schlafsack. Wenn diese an einem komplett wasserdichten Schlafsack kondensiert, wird er feucht und kann nicht mehr richtig wärmen.

Gerade in der kühleren Jahreszeit sind Biwaksäcke aus Gore Tex, Sympathex oder Event mit einer wasserdurchlässigen Membran die richtige Entscheidung. Manchmal ist auch nur die Oberseite des Biwaksacks atmungsaktiv. Das spart Gewicht. 


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  • Stabile Wanderschuhe
  • Hoher Schaft
  • Niedriger Schaft
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Wasserdichtigkeit: Vor allem an der Unterseite wichtig

Zumindest die Unterseite des Biwaksacks sollte wasserdicht sein. Ideal ist eine Wassersäule von mindestens 2000 mm. Je höher dieser Wert ist, desto besser. Wenn du deinen Biwaksack vor allem für das Notbiwak kaufst, ist die Wasserdichtigkeit sehr wichtig.

Achte hier auf verschweißte Nähte. Wasserdichte Biwaksäcke mit einer Membran müssen von Zeit zu Zeit nachimprägniert werden. Nur so bleibt diese Funktion erhalten.


Gewicht: Abhängig vom Material und den Funktionen

Am leichtesten sind die Biwaksäcke aus PU-beschichteter Polyesterfolie. Sie wiegen gerade einmal um die 100 Gramm. Schwere Modelle mit Reißverschluss bringen es auf über 400 Gramm. Verstaut werden die Säcke immer im mitgelieferten Packsack. Dort können sie gut komprimiert werden.


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  • Die Top 3 um 100 Euro
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    20.000 mm Wassersäule
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Biwaksack – Die Unterschiede

Das Material:
Von Kunststoff bis Baumwolle

Für die meisten Biwaksäcke wird eine synthetische Kunststoffkombination verwendet. Als Außenmaterial kommen entweder Mylar, Polyurethan, Polyamid, Nylon oder Nylon-Rippstop zum Einsatz.

Für die Innenbeschichtung verwenden die Hersteller Mylar, Polyeste, Baumwolle oder Nylon-Rippstopp. Biwaksäcke im High-End-Bereich werden aus atmungsaktiver Gore Tex Membran hergestellt. Die Biwaksäcke mit Baumwolle sind relativ schwer, aber beständig gegen Funkenflug am Lagerfeuer.

Wenn du einen Biwaksack für eine Nacht am Lagerfeuer suchst, ist ein Sack aus wasserabweisendem Baumwoll-Mischgewebe mit Wachsbeschichtung ideal. Ein solcher Sack ist zwar nicht wasserdicht, aber zumindest wasserabweisend. Das heißt, den Tau am Morgen hält er aus. Anschließend ist es wichtig, den Sack gut zu trocknen.

Manche Biwaksäcke sind vor allem als Schlafsacküberzug konzipiert. Andere Biwaksäcke haben innen eine Alubedampfung. Das reflektiert bis zu 90% der eigenen Körperwärme und kann in Notsituationen lebensrettend sein.

Vom Material ist auch abhängig, wie oft ein Biwaksack wiederverwendet werden kann. Die leichten PU-Folien sind nahezu Einwegartikel. Denn einmal ausgepackt, ist es schwer, den Sack wieder in seiner Schutzhülle zu verstauen.


TOP 14 Schlafsäcke

  • 3 Jahreszeiten
  • Kunstfaser und Daune
  • Ultraleicht
Schlafsack Test
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Die Größe: Für eine oder zwei Personen 

Am Markt gibt es Biwaksäcke für eine und für zwei Personen. Bei geplanten Biwaks setzen viele Alpinisten auf einen Zwei-Mann-Sack, um die gegenseitige Körperwärme zu nutzen.

Biwaksack für eine Person
Der Biwaksack für eine Person kann von einer Person zum Schlafen genutzt werden. Besonders große Personen sollten sich einen extragroßen Biwaksack zulegen. Manche Modelle sind bis zu 230 cm lang.

Biwaksack für zwei Personen
In einem Biwaksack für zwei Personen können zwei Personen übernachten. Das ist praktisch, um sich gegenseitig zu wärmen. Zudem reduzieren sich Gewicht und Packmaß der Gesamtausrüstung. 


Offener Biwaksack

Ein offener Biwaksack verfügt über eine Öffnung an einer der beiden schmalen Seite. Über diese Öffnung schlüpfst du in den Sack hinein. Du kannst sie anschließend zusammenkrempeln. Komplett schließen lässt sie sich aber nicht.

Geschlossener Biwaksack

Ein geschlossener Biwaksack verfügt entweder über einen Reißverschluss, Klettverschlüsse oder einen Kordelzug. Damit kann er (nahezu) komplett geschlossen werden. Das erhält die Körperwärme und ist natürlich deutlich effektiver.

Bei manchen Biwaksäcken ist die Membran so gestaltet, dass der Luftaustausch bei der Atmung gewährleistet ist. Sauerstoff gelangt ins Innere und das abgeatmete Kohlendioxid nach außen. Ist das nicht der Fall, ist es entscheidend, dass eine Öffnung zum Atmen offenbleibt.

Einige Modelle lassen sich zum Beispiel mit Schnüren an Bäumen befestigen, um die Öffnung während der Nacht aufrechtzuerhalten. Aufgrund der Schnüre lässt sich ein solcher Biwaksack auch als Sitzzelt nutzen.


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  • Extrem leicht.
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Zelt oder Biwaksack?

Der Unterschied zwischen einem Trekkingzelt und einem leichten Biwaksack aus PU-Folie ist enorm. Näher sind sich da schon ein Biwaksack aus Gore Tex und ein Zelt.

  • Ein Biwaksack kann im Notfall die absolute Lebensversicherung sein.
  • In einem leichten lassen sich im Trekkingzelt auch mehrere Nächte einigermaßen komfortabel verbringen. Natürlich sind die Unterschiede beim Gewicht und beim Packmaß zu berücksichtigen.

Biwakzelt vs. Biwaksack

Ein Biwakzelt ist ein Zelt im Miniformat. Meist verfügt es über ein Gestänge im Kopfbereich, damit du frei atmen kannst. Denn das Gestänge hält den Stoff vom Gesicht fern.

Ein Biwakzelt wiegt mehr als ein Biwaksack. Natürlich bietet es auch ein bisschen mehr Komfort. Wenn du in den Tropen biwakierst, empfiehlt sich ein Biwakzelt mit Moskitonetz. Es schützt dich vor den lästigen Insekten.

Auf den zusätzlichen Schlafsack kannst du in tropischen Gefilden in der Regel verzichten. Ein Biwakzelt ist schwerer als ein Biwaksack. Es erfordert einen minimalen Aufbau. Dagegen muss der Biwaksack einfach nur aus der Hülle entnommen werden.

Im Biwakzelt kannst du liegen, jedoch aufgrund der geringen Höhe nicht sitzen. Bei schlechtem Wetter hast du aber genug Platz, um darin zu kochen. Biwakzelte wiegen etwa zwischen 1,3 und 2,6 kg. Meist sind die Zelte aus unauffälligen Tarnfarben hergestellt.

Deutliche Unterschiede gibt es bei der Wassersäule der Modelle. Diese reicht von 2.000 bis 10.000 mm. Größtenteils wird das Biwakzelt für ein geplantes Biwak verwendet. Aufgrund ihrer Funktionen kosten Biwakzelte sehr unterschiedlich. Die Preisrange geht von knapp 100 bis etwa 800 Euro.


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